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B1.2 DEUTSCHLERNER INTERVIEW SPANIEN

Januar 19, 2015

Deutschlerner Spanien

B1/2 Länderdossier Interview Volume 5:

Eine Spanierin (B1.2-B2.1) in Spanien lernt Deutsch

Diesen Monat: Interview mit Beatriz, die Deutsch für ihre Dienstreisen und als Hobby lernt. Sie lebt in Madrid.

Nina: Wann hast du angefangen Deutsch zu lernen?

Bea: Als ich die Schule besucht habe, mussten wir Englisch und eine andere Sprache lernen, entweder Französisch oder Deutsch. Obwohl die meistens Französisch gewählt haben, habe ich Deutsch gelernt, aber ich hatte keinen speziellen Grund.

Nina: Wie kommt es, dass du nach so einer langen Zeit wieder das Deutschlernen aufgenommen hast? Ist es mehr Hobby oder auch nützlich für deinen Beruf?

Bea: Als ich in Ingolstadt gearbeitet habe, habe ich realisiert, dass ich alles vergessen habe, und als ich wieder zurück in Spanien war, habe ich manchmal mit Deutschen und Schweizern gearbeitet, deswegen war es der richtige Moment, um wieder Deutsch zu lernen.

Nina: Warum hast du dich für online Privatunterricht entschieden? Gibt es nicht auch genügend Deutschschulen oder Privatlehrer in Madrid?

Bea: Ja natürlich! In Madrid kannst du viele Schulen finden, um Deutsch zu lernen, aber online Privatunterricht ist billiger und bequemer, weil man im Haus oder in der Arbeit bleiben kann und nicht fahren muss. Auch weil die Lehrer Muttersprachler sind.

Nina: Wo siehst du die größten Schwierigkeiten beim Deutschlernen?

Bea: Artikel und Präpositionen sind am Schwierigsten für mich. Sie sind anders als im Spanischen und ich erinnere mich nie an sie.

Nina: Wie oft lernst du pro Woche (Unterricht & Selbststudium)

Bea: Normalerweise ein bis zwei Stunden.

Nina: Wie bleibst du motiviert?

Bea: Meine Motivation ist, dass ich jetzt Gespräche auf Deutsch führen kann und ich lerne, um in der Zukunft, Deutsch statt Englisch, mit meinen deutschen Kollegen zu sprechen.

Nina: Wann wendest du deine Deutschkenntnisse außerhalb des Unterrichts an?

Bea: Normalerweise lese ich Nachrichten in deutschen Zeitungen und spreche Deutsch mit den Leuten auf der Straße, wenn ich nach Deutschland fliege. Wir haben auf der Arbeit viele deutsche Texte, wie zum Beispiel Emails. Ich antworte manchmal auf Deutsch, aber es ist technisches Deutsch.

Nina: Du bist oft dienstlich in Deutschland und hattest dort einige Zeit gelebt. Könntest du dir vorstellen dort permanent zu wohnen? Was magst du an Deutschland und was nicht?

Bea: Sag niemals nie ..Ich liebe Madrid, hier habe ich alles, und ich bin glücklich mit meiner Arbeit, aber, wenn eine gute Möglichkeit kommt, würde ich mich freuen nochmal in Deutschland zu wohnen. Deutschland gefällft mir, ich habe gute Erinnerung daran, als ich dort gewohnt habe, und die Leute sind nett und höflich. Definitiv ist das Wetter schlechter im Vergleich zu Spanien.

Nina: Wie stehst du zu Deutschland’s Rolle in der EU und wie siehst du Angela Merkel? Magst du sie?

Bea: Deutschland ist jetzt das wirtschaftlich stärkste Land in der EU, deswegen können sie den Rest der Länder kontrollieren. Wenn ich Deutscher wäre, würde ich Angela Merkel sehr positiv für mein Land in der EU finden, weil sie ihr Land sehr gut verteidigt, aber weil ich nicht in Deutschland wohne, weiß ich nicht ob sie innerhalb ihres Landes eine gute Präsidentin ist oder nicht

Nina: Sprechen deine Freunde, deine Kollegen oder Familienmitglieder in Spanien Deutsch?

Bea: Niemand in meiner Familie, nur wenige Freunde, aber viele Kollegen in der Arbeit können Deutsch sprechen.

Nina: Denkst du, dass Deutschlernen für Spanier wichtiger wird, um erfolgreich zu sein?

Bea: Neues Wissen ist immer gut, nicht nur für Spanier sondern für alle Leute. Aber wie du weisst, möchten jetzt viele Spanier in Deutschland Arbeit finden und deswegen lernen sie Deutsch. Wir haben vielleicht mehr Erfolg, wenn wir ihre Sprache sprechen können.

Nina: Vielen Dank für das kleine Interview.

Andere Deutschlerner Ausgaben:

  • Deutschlerner Interview A1.2
  • Deutschlerner-Interview für Fortgeschritten C1
  • Interview für die Mittelstufe B2
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