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Studieren in Deutschland

Januar 25, 2016

Studieren in Deutschland? Aber wie?

study Germany
Du hast dich dazu entschieden in Deutschland zu studieren?
Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten:
Du möchtest einen kompletten Bachelor- oder Masterstudiengang absolvieren. Oder nur ein oder zwei Semester an einer deutschen Universität oder Fachhochschule studieren. Das wichtigste ist jedoch, dass du die formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllst:

Die Hochschulzugangsberechtigung:

  • Diese ist der Nachweis des Schulabschlusses (in Deutschland das Abitur), der dazu berechtigt an der Universität zu studieren. Mit der Zulassungsdatenbank des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) kannst du prüfen, ob dein Schulabschluss die Voraussetzungen erfüllt. Eine Alternative zur Hochschulzugangsberechtigung stellt der Besuch eines Studienkollegs dar. In diesem besuchst du einen Vorbereitungskurs an der Universität oder Fachhochschule, an der du studieren möchtest.
  • Sprachkenntnisse:

  • Häufig müssen Deutschkenntnisse auf einem bestimmten Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) nachgewiesen werden. Dieser Nachweis besteht aus einer Deutschprüfung, die entweder im Heimatland (wie beim TestDaF) oder an der deutschen Hochschule (wie bei der DSH) abgelegt wird.
  • Visum und Aufenthaltserlaubnis:

  • Studierende aus Nicht-EU Ländern benötigen zudem ein Visum oder eine Aufenthaltserlaubnis. Wie die Antragstellung abläuft findest du hier. Die Beantragung der Aufenthaltserlaubnis findet bei der Ausländerbehörde statt.
  • Finanzierungsnachweis:

  • Dieser wird oft schon in Verbindung mit dem Visumsantrag gebraucht. Er dient der Sicherheit, dass du die finanziellen Mittel hast, um die Kosten des Studiums zu decken. Der Betrag pro Jahr, der nachgewiesen werden muss liegt bei etwa 8800€. Er kann in Form eines Einkommensnachweises der Eltern, einem Betrag auf dem Konto oder einem anerkannten Stipendium nachgewiesen werden.
  • Krankenversicherung:

  • Ohne diese kann man nicht an einer deutschen Hochschule studieren. Du solltest dich deshalb frühzeitig darum kümmern. Bist du in deinem Heimatland gesetzlich krankenversichert, kann diese in den meisten Fällen in Deutschland anerkennen lassen. Wenn dies nicht der Fall ist, kannst du dich bei einer deutschen Krankenversicherung versichern lassen. Bei Studierenden unter 30 Jahren und mit weniger als 14 Fachsemestern kostet diese im Monat zwischen 80 und 85€.
  • 1. Ein Bachelor- oder Masterstudium in Deutschland

    Hier bewirbst du dich ganz normal, wie auch die deutschen Studierenden. Bei den meisten Studiengängen bewirbt man sich direkt bei der Universität, an der man studieren möchte. Es wird dabei zwischen zulassungsfreien und zulassungsbeschränkten Studiengängen unterschieden. In erstere kannst du dich einschreiben, da alle Bewerber (sofern sie die formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllen) zugelassen werden. Die zulassungsbeschränkten Studiengänge haben einen numerus clausus und es werden somit nur die Studierenden zugelassen, deren Hochschulzugangsberechtigung unter einem bestimmten Notendurchschnitt liegt. Der numerus clausus kann an den einzelnen Hochschulen unterschiedlich sein und kann sich auch von Semester zu Semester ändern. Welche weiteren Zulassungsvoraussetzungen oder Fristen an den einzelnen Hochschulen gelten, musst du immer direkt auf der Webseite oder mit den Beratern vor Ort klären. Denn diese können von Hochschule zu Hochschule sehr unterschiedlich sein.
    Neben den an den einzelnen Universitäten zulassungsbeschränkten Studiengängen, gibt es auch solche, die in ganz Deutschland zulassungsbeschränkt sind. Hierzu zählen Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin und Pharmazie. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt zentral über die Homepage hochschulstart.de.

    2. Ein oder zwei Semester in Deutschland

    Dieser Weg ist meist einfacher, denn die Bewerbung läuft oftmals über die Partnerprogramme der eigenen Hochschule. Der Nachteil ist jedoch, dass man nicht an jeder Universität oder Fachhochschule in Deutschland studieren kann, sondern nur an der Partnerhochschulen der Heimatuniversität. Die Vorteile liegen darin, dass die Bewerbung unkomplizierter ist und man bei Fragen und Problemen einen Ansprechpartner an der eigenen Hochschule hat.

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